Treppen

Als oft hochbelasteter Verkehrsweg besitzt eine Treppe die Funktion der vertikalen Erschließung. Sie stellt auch ein wichtiges Gestaltungselement in der Architektur dar. Planungsgrundlage für Treppen ist die DIN 18065 (Gebäudetreppen) als technische Baubestimmung, weiterhin sind allgemeine Anforderungen aus der jeweiligen Länderbauordnung sowie ggf. zusätzliche sicherheitsrelevante Richtlinien und Bestimmungen zu beachten. Jede Treppe ist ein tragendes Bauteil und benötigt daher eine statische Bemessung.

Die Herstellung von Treppen aus Metall fällt in den Geltungsbereich der DIN EN 1090 (Ausführung von Stahltragwerken). Treppen in Wohngebäuden werden in die Ausführungsklasse EXC 1 eingeordnet, alle anderen Treppen, u. a. in öffentlichen Gebäuden, sind der Ausführungsklasse EXC 2 zuzuordnen. Somit sind spezielle Qualifikationen des Herstellerbetriebes erforderlich.

Treppen und Treppenanlagen werden nach Form (z. B. geradläufige Treppe) und Konstruktionsart (z. B. Wangentreppe) unterschieden. Es können bei Treppen im Metallbau ganz unterschiedliche Materialien oder auch Materialkombinationen zum Einsatz kommen.